Das Bildungsprinzip der Waldorfpädagogik im Alter von 0 – 18 Jahren

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Ein Vortrag von Christian Lorenzoni

gehalten am 13. Oktober 2008 an der Freien Georgenschule Reutlingen

Liebe Eltern, liebe Gäste, herzlich willkommen zu unserem Vortragsabend mit dem Thema: Das Bildungsprinzip der Waldorfpädagogik im Alter von 0 bis 18 Jahren.

Kurz ein paar Worte zu meiner Person: Mein Name ist Christian Lorenzoni. Nach meiner Schulzeit absolvierte ich eine 4jährige Ausbildung zum Waldorferzieher mit Erfahrungen im Kindergarten und im Kinder- und Jugendheim für freiwillige Erziehungshilfe. Anschließend studierte ich in Heidenheim am Sportseminar und an der Freien Hochschule Stuttgart für Klassenlehrer an Waldorfschulen. Seit 20 Jahren unterrichte ich an der Freien Georgenschule Kinder und Jugendliche der Klassen 1 bis 11.

Des weiteren begleite ich seit 2 Jahren junge Erwachsene im Alter von 16 bis 22 Jahren, deren Lebensumstände dazu führten, sich aus Gesellschaft und Familie herauszuziehen. Diesen Rückzug oder diese Verweigerung von Familie und Schule bzw. Ausbildung versuchen wir gemeinsam zu bearbeiten.
Ich bin verheiratet und Vater von 3 Kindern.

Durch die Bestrebungen in der Bildungspolitik, den Knotenpunkt Kindergarten und Schule im Übergang besser zu betreuen, werden z.Zt. landesweit im Rahmen des Orientierungsplanes für Bildung und Erziehung an Kindergärten und dem Projekt „Das schulreife Kind“ Kooperationslehrer für die Kindergärten bestellt. Für die Freie Georgenschule und die sie betreffenden Kindergärten wurde dieses Amt mir übertragen. Der Kooperationskreis unserer Schule setzt sich in erster Linie aus Kooperationslehrer, Kindergärtnerinnen, Schulärztin und Therapeuten zusammen.

So stehe ich nun heute Abend vor Ihnen mit der Aufgabe, im besonderen auch jungen Eltern einen übergreifenden Blick zu geben auf das, was Bildungsprinzip von Geburt über Kleinkind- und Kindergartenalter zu Schulkind, Schul-Jugendlichem bis zum jungen Erwachsenen hin sein kann. Dies hier und bei uns natürlich auf der Grundlage: Wie möchte sich die Waldorfpädagogik an der Entwicklung des Menschen beteiligen.

Ein erstes wichtiges Prinzip der Waldorfpädagogik ist die gemeinsame Aufgabe am Kind. Elternhaus, Kindergarten und Schule können nicht parallel laufen. Für eine gesunde und umfassende Entwicklung des Kindes ist die Einheit Eltern, Kind Erzieher bzw. Lehrer eine Grundvoraussetzung. Das setzt Interesse voraus.

Aus Interesse sitzen sie heute hier, hören zu und prüfen ab, wie sich die vorgestellten Inhalte bei Ihnen anfühlen.

Auf diese Inhalte werde ich jetzt weiter eingehen und am Ende noch Platz lassen für etwaige Fragen und Anmerkungen.

 

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Christian Lorenzoni, Klassenlehrer
Christian Lorenzoni, Klassenlehrer