Klassenfahrt 6. Tag • Fr 30.05.08
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Beim Aufstehen schien die Sonne, um 8:00 Uhr gab es Frühstück und um 9:00 Uhr wurden wir zur Salzwiesenführung abgeholt. Die Salzwiesen liegen zwischen dem Watt und dem eingedeichten Land. Ursprünglich schlugen die Küstenbewohner dort Pfähle ein, um die Wucht des Meeres zu brechen. Dadurch lagerte sich Schlick und anderer Meeresboden ab, weil er nicht mehr zurückgespült werden konnte. Der auf diese Weise dem Meer abgetrotzte Boden wurde dann Siedlungsgebiet für allerlei salzwasserresistente Pflanzenarten. Diese Pflanzen müssen Salzwasser vertragen, weil das Meer bei Flut noch immer über sie hinwegspült. Später ließ man Schafe darauf weiden. In neuerer Zeit wurde dieses Gebiet unter Naturschutz gestellt. Es nisten dort zahlreiche Vogelarten. So viel kurz zusammengefasst zu den Salzwiesen.
Die Kinder wurden in die Pflanzenwelt eingeführt und durften unter der kundigen Anleitung unserer Führerin an Hand von Geruch, Geschmack und Beschaffenheit verschiedene Pflanzen untersuchen und kennen lernen. Später beobachteten wir den Nistplatz einer Lachmöwen-Kolonie und einzelne Rotschenkel. Einige der Kinder mussten vor dem Ende der Führung umkehren, weil sie durch Allergien stark beeinträchtigt waren. Nach etwa zweistündiger Exkursion kehrten wir zur Neulandhalle zurück. Auf dem Rückweg sahen wir am Himmel acht Störche, die von Osten geflogen kamen.
Nach dem Mittagessen legten wir eine Pause ein, welche die Kinder zum Sonnen oder Spielen auf der Wiese nutzten. Für den Nachmittag um 15:00 Uhr war eine Wasserschlacht angesagt. Die Gegner füllten ihre Wasserflaschen aus dem Gartenschlauch und bespritzten sich aus Leibeskräften, was angesichts der warmen Temperaturen offensichtlich ein reines Vergnügen war.
Für den Abend war um 19:00 Uhr ein Dia-Vortrag angesetzt, der uns in die Vogelwelt der Salzwiesen und des Wattenmeeres einführte. Wenn das Wetter es zulässt, könnten wir heute den gemeinsamen Abend am Lagerfeuer gestalten.












