Klassenfahrt 7. Tag • Sa 31.05.08

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Das prächtige Sommerwetter hält an. Heute Morgen wollte ich mit einigen interessierten Schülern durch die Salzwiesen bis zum Watt gehen. Zu unserer Überraschung mussten wir jedoch feststellen, dass sich hinter dem grünen Teil der Salzwiese noch ziemlich weit eine Ebene erstreckte, die mit vertrockneten Gräsern bewachsen war. Der Boden war hier deutlich weicher als zuvor, jedoch war das eigentliche Watt noch viel zu weit entfernt, als dass wir es rechtzeitig wieder zurück geschafft hätten. So mussten wir unsere kleine Expedition leider abbrechen und umkehren. Durch den Duft der Sonnenschutzcreme, die ich aufgetragen hatte, wurde ich zum Liebling der Mückenschwärme in der Salzwiese, was die Mädchen mit spöttischen Kommentaren untermalten. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Bus bis zur Spitze des Friedrichskoogs, wo uns ein kundiger Führer auf die Besonderheiten des Wattenmeeres aufmerksam machte. Zum Beispiel die Kieselalgen, die reinen Sauerstoff ausatmen, der dann in Bläschen aus dem Wattboden quillt, oder die verschiedenen Muschelarten, die durch ihre Nahrungsaufnahme den Sand im  Watt reinigen und ihn sauber halten. Auch der Wattwurm zog unsere Aufmerksamkeit auf sich, weil er ebenfalls den Sand reinigt und diesen spaghettiförmig an die Wattoberfläche strudelt. Wir hatten den Eindruck, dass das Watt ein gigantischer Organismus ist, prall gefüllt mit Leben.
Am Abend grillten wir auf dem Grillplatz hinter dem Haupthaus. Frau Runge hatte uns bestens versorgt. Es gab Grillwürstchen für Alles-Esser, für solche, die kein Schweinefleisch essen und sogar die Vegetarier kamen auf ihre Kosten. Die Stimmung war grandios.

Wattwanderung und abendliches Grillen

Blick aus meinem Fenster
Blick aus meinem Fenster
Paulinas Geburtstag
Paulinas Geburtstag
in der Salzwiese
in der Salzwiese
Zirkus
Zirkus