Berufspraktikum in Klasse 11

Neues Berufspraktikum für Klasse 11 ab Schuljahr 2008/09

Das Berufspraktikum ist inzwischen an unserer Schule zu einer festen Einrichtung in der 11.Klasse geworden. Ab dem kommenden Schuljahr wird nun eine Verlängerung um eine Woche vorgenommen, so dass alle Schülerinnen und Schüler ein zweiwöchiges Berufspraktikum erfahren dürfen. Es soll ihnen ein möglichst originärer Einblick in ein Berufsbild ermöglicht werden. So wurden in den vergangenen Jahren u.a. Praktika abgeleistet in Architekturbüros, Tierarztpraxen, Fotoateliers,Theater, Autowerkstätten und Kliniken.

Das Berufspraktikum findet sofort nach den Sommerferien, in den ersten beiden Schulwochen statt, vornehmlich in den Landkreisen Reutlingen - Tübingen. Ausnahmen für Auswärtsaufenthalte können nach Absprache genehmigt werden. Bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen stehen den Schülern die Erfahrung vergangener Jahre, das Branchenverzeichnis und das Internet zur Verfügung. Bei der Auswahl stehen selbstverständlich die Praktikumsbetreuer beratend zur Seite, allerdings wird von den Schülern auch Eigeninitiative bei der Suche nach einem für sie passenden Praktikumsplatz erwartet.

Im Sozialkundeunterricht der 10. Klasse werden Lebenslauf und Bewerbungsschreiben erarbeitet, aufgesetzt, besprochen und schließlich auf den Weg gebracht. Nicht jede Bewerbung führt natürlich zum Wunschplatz, was als Enttäuschung auch erfahren und verarbeitet werden muss. Der Praktikumsplatz für alle Schüler muss vor den Sommerferien, noch in Klasse 10, festliegen, so dass direkt  nach den Ferien das Berufspraktikum reibungslos beginnen kann. Zu letzten Fragen trifft sich die Klasse 11 am Samstag oder Sonntag vor Schulbeginn.

Am Ende jeder Woche findet ein gemeinsamer Abend zum Erfahrungsaustausch statt, der von den Schülerninnen und Schülern anhand eines Aufgaben- und Fragenkatalogs während der Arbeitswoche vorbereitet werden muss.

Während der ersten Woche werden alle Schülerinnen und Schüler mindestens einmal von betreuenden Klassenkollegiumslehrern besucht bzw. angerufen.

Von den Schülern wird begleitend zum Berufspraktikum eine Portfolio-Mappe erarbeitet, die ein Tagebuch, persönliche Erfahrungs-Wert-Berichte, Fotos, Skizzen, Graphiken etc. enthalten soll, so dass am Ende des Praktikums die Schüler diese Mappe an einem Elternabend ausstellen und von ihren Erfahrungen berichten können.

Nicht nur für die Schüler, auch für die Lehrer und Eltern ist das Berufspraktikum eine besondere Gelegenheit, Einblicke in die vielen verschiedenen Berufsmöglichkeiten zu bekommen, die sehr horizonterweiternd und belebend sind.

Lorenzoni / Schäfer

Praktikum am Nationaltheater in Mannheim

Schülerin der Freien Georgenschule beim einwöchigen Berufspraktikum im Malersaal des Mannheimer Nationaltheaters (2001).

Die Aufgabe bestand darin, identische Motive in überdimensionaler Größe aufs Papier zu bringen.